Erwartung kann man gut verstehen, wenn wir die Kinderaugen sehen, ...
...die, wochenlang gewartet habend, jetzt fiebern auf den Heiligabend und die Geschenke, die im Traum bereits sich türmen unterm Baum. Doch nicht bei unsern Kleinen bloß ist die Erwartung manchmal groß – nur, dass im Gegensatz zum Kind, bei uns die Träume teurer sind. Erwartungen sind sehr konkret, wenn es um Gottes Handeln geht. Man ist enttäuscht, wenn dieses nicht dem eigenen, guten Plan entspricht. Da kommt der Glaube schnell ins Wanken gefolgt von bitteren Gedanken. Nicht besser scheint es allemal mit Gottes Bodenpersonal. Erwartungen wir alle kennen, an jene, die sich Christen nennen und ganz speziell gilt das, bezogen auf Geistliche und Theologen. Sie müssten doch, das leuchtet ein, in ihrem Wesen anders sein; nicht so viel Eifersucht und Streit, Konflikt und Selbstgerechtigkeit. Geduld und Demut wär‘ stattdessen im höchsten Maße angemessen. Man fragt vielleicht – ganz zögerlich: Hat Gott Erwartungen an mich? Ganz unwillkürlich neigt man schnell zu Schuldgefühlen generell. Man denkt an Vorschrift und Verbot und alles, wofür Strafe droht. Vielleicht jedoch ist Gott nicht der, an den man glaubte wie bisher. In erster Linie geht‘s ihm nicht um Forderungen und um Pflicht. Gott will das alles nur benützen, uns Menschen vor uns selbst zu schützen, es bliebe sonst im Lauf der Zeit für Menschen nur Unmenschlichkeit. Vielleicht sogar hat Jesus auch Erwartungen an unsern Brauch, wie sein Geburtstag, unbeirrt, an Weihnachten gefeiert wird. Hast du schon mal daran gedacht, wie man ihm eine Freude macht? Copyright Hans Elwert, 2025 Auszüge aus seinem Weihnachtsgedicht
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jetzt fiebern auf den Heiligabend
und die Geschenke, die im Traum
bereits sich türmen unterm Baum.
Doch nicht bei unsern Kleinen bloß
ist die Erwartung manchmal groß –
nur, dass im Gegensatz zum Kind,
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Erwartungen sind sehr konkret,
wenn es um Gottes Handeln geht.
Man ist enttäuscht, wenn dieses nicht
dem eigenen, guten Plan entspricht.
Da kommt der Glaube schnell ins Wanken
gefolgt von bitteren Gedanken.
Nicht besser scheint es allemal
mit Gottes Bodenpersonal.
Erwartungen wir alle kennen,
an jene, die sich Christen nennen
und ganz speziell gilt das, bezogen
auf Geistliche und Theologen.
Sie müssten doch, das leuchtet ein,
in ihrem Wesen anders sein;
nicht so viel Eifersucht und Streit,
Konflikt und Selbstgerechtigkeit.
Geduld und Demut wär‘ stattdessen
im höchsten Maße angemessen.
Man fragt vielleicht – ganz zögerlich:
Hat Gott Erwartungen an mich?
Ganz unwillkürlich neigt man schnell
zu Schuldgefühlen generell.
Man denkt an Vorschrift und Verbot
und alles, wofür Strafe droht.
Vielleicht jedoch ist Gott nicht der,
an den man glaubte wie bisher.
In erster Linie geht‘s ihm nicht
um Forderungen und um Pflicht.
Gott will das alles nur benützen,
uns Menschen vor uns selbst zu schützen,
es bliebe sonst im Lauf der Zeit
für Menschen nur Unmenschlichkeit.
Vielleicht sogar hat Jesus auch
Erwartungen an unsern Brauch,
wie sein Geburtstag, unbeirrt,
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Auszüge aus seinem Weihnachtsgedicht